CeBIT Forum autoID/RFID
CeBIT 2010: AutoID/RFID Solutions Park Drucken

Leuchttürme für den branchenbezogenen AutoID-Einsatz

Von Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer, AIM-D e.V.

Der AutoID/RFID Solutions Park ist infolge des Auftrittes der Metro Future Store Initiative auf der CeBIT 2006 zu einem wichtigen Bestandteil der weltgrößten IT-Messe geworden. Dieser ist der zentrale Anlaufpunkt für Besucher, die sich über die Identifikation von Produkten, Behältern und anderen Objekten mit RFID und weiteren AutoID-Technologien informieren wollen. CeBIT-Besucher erfahren hier, welche Möglichkeiten die AutoID-Technologie für die Optimierung industrieller und logistischer Prozesse bietet.

AutoID umfasst dabei die Bereiche Barcode, 2D-Code, RFID und Sensorik. Im Zentrum des Sonderbereichs findet das AutoID-Forum mit über 40 Fachreferaten zur Identtechnik statt, das von dem Fachmagazin „RFID im Blick" ausgerichtet wird. Der Gemeinschaftsstand der Mitgliedsunternehmen des Industrieverbandes AIM rundet den Bereich ab.

Mit Leuchttürmen sind hier innovative RFID-Anwendungen gemeint, die bereits in der Praxis erprobt sind. Sie werden von Anwenderunternehmen präsentiert. Um die Leuchttürme herum sind AutoID-Lieferanten als Aussteller angeordnet, deren Produkte in den gezeigten Leuchtturm-Anwendungen oder ähnlichen Verfahren eingesetzt werden. Es wird auf der CeBIT drei solcher Leuchtturm-Präsentationen geben:

Schnittmodell vom VW-Passat Leuchtturm ‚Automotive‘
Halle 6, Stand A22

Anwendungspartner in diesem Slot ist Volkswagen. Der Fahrzeughersteller ist einer der Pioniere beim Einsatz der RFID-Technologie. Anhand eines Schnittmodells des VW Passat CC sowie von Montageteilen und Transporthilfsmitteln wird demonstriert, wie sich die Transparenz in Logistik- und Produktionsprozessen durch neue RFID-gesteuerte Vorgänge steigern lässt. Markus Sprafke, Leiter Konzern RFID Geschäftsstelle bei Volkswagen in Wolfsburg, kommentiert: „RFID wird bei Volkswagen bereits in mehreren Phasen des Produktionsprozesses eingesetzt. Wir wollen damit vor allem unsere Teile- und Fertigungssteuerung optimieren und werden realitätsnah zeigen, wie sich entlang der Logistik- und Produktionskette eine höhere Produktivität erreichen lässt."

Textiles Pflegeetikett mit RFID-TagLeuchtturm ‚Fashion‘
Halle 6, Stand B26

Anwendungspartner ist das Unternehmen Gerry Weber International aus Halle in Westfalen, das mit seiner RFID-Einführung im November 2009 an die Öffentlichkeit gegangen ist und wie folgt argumentiert: RFID ermöglicht, Objekte eindeutig ohne Sichtkontakt zu erfassen. Herzstück ist ein Computerchip, auf dem der elektronische Produktcode gespeichert ist. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert. Zusammen mit Partnern aus Industrie und Universitäten sei Gerry Weber der Durchbruch zur RFID-Einführung in der Lieferkette gelungen, indem das textile Pflegeetikett mit der Warensicherungsfunktion und der elektronischen Produktkennzeichnung kostengünstig integriert wurden. Der RFID-Tag wird während der Produktion in das textile Pflegeetikett der etwa 25 Millionen jährlich gefertigten Kleidungsstücke integriert.

Getaggtes OperationsbesteckLeuchtturm ‚Gesundheitswesen‘
Halle 6, B24

Anwendungspartner ist die private Klinik für MIC (Klinik für minimal invasive Chirurgie) aus Berlin, die das Szenarium eines Operationssaals darstellt. Wie Operationsbestecke, die mit RFID-Tags ausgestattet sind, die Sicherheit und die Prozesseffizienz bei Operationen steigern, steht im Mittelpunkt dieses Slots. Höhere Sicherheit entsteht dadurch, dass mit RFID die Objekte eindeutig identifiziert werden und einfacher sowie schneller ermittelt wird, ob die Gerätschaften korrekt sterilisiert sind.

 

Kommentare

Frithjof WalkFrithjof Walk
Vertriebsleiter Obid
FEIG ELECTRONIC
Jürgen HeimJürgen Heim
Geschäftsführer
PSION

Solutions Park


You are here  : Home Leuchttürme CeBIT 2010: AutoID/RFID Solutions Park